
Der aus Detroit stammende Rapper und Produzent Black Milk (Curtis Cross) machte das erste Mal 2002 auf sich aufmerksam. Damals noch als Produzent für Underground Mixtapes aktiv, erarbeitete er sich in den letzten Jahren ein Standing über die Grenzen seiner Heimatstadt hinaus. Das ist nicht zuletzt den Kollaborationen mit Hip Hop Größen wie Slum Village oder dem verstorbenen J Dilla zu verdanken.
Sein 2008 releastes drittes Soloalbum Tronic möchte ich hier vorstellen.
Auf insgesamt 14 Tracks präsentiert Black Milk seine ausgezeichneten Skills als Producer. Das dabei seine Rappkünste nicht ganz mithalten können, ist eher nebensächlich. Die vorwiegend mit dem MPC programmierten Beats geben klar den Stil wieder, den sich BM die letzten Jahre in der Motorcity erarbeitet hat. Dennoch wirkt das Album nicht eingestaubt - mit hervorragend arrangierten Instrumentals (Intro!) bekommt das Album eine besondere Dynamik.
Ingesamt ist die Platte sehr hörenswert, überzeugt mit altbewerten Skills und überrascht mit BMs Fortschritt und SInn für innovative Sounds.
Für 2010 hat Black Milk drei weitere Alben angekündigt, ich bin gespannt.
Zu kaufen gibt es Tronic hier
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