Samstag, 9. Januar 2010

Buch Tipp

Die Lilie von Versailles. Das Tagebuch der Marie Antoinette
von Carolly Erickson


Über den Autor:
Carolly Erickson ist Historikerin und hat viele mit Preisen ausgezeichnete Biographien und Sachbücher veröffentlicht. »Die Lilie von Versailles« ist ihr erster Roman. Die Autorin lebt in Hawaii.

Zur Entdeckung:
Ich interessiere mich grundsätzlich für Geschichte, daher wecken gut geschriebene historische Romane stets Neugier in mir.
In der Schule haben wir das Thema Marie Antoinette eher flüchtig angeschnitten, mich hat ihre Geschichte aber weitaus mehr interessiert, weshalb ich nun das Internet nach geeignetem Lesestoff durchgraste.
Empfohlen wurde dann letztendlich das oben Notierte,welches ich mir sodann in der Bücherrei ausgeliehen habe
(und ja- ich bin ein absoluter Bücherrei - Befürworter.
Ich lese Bücher meist nicht mehrere Male, dafür gibt es zu viele da draußen. Es lohnt sich also meist für mich nicht, zu kaufen).
Die Autorin spricht sich klar dafür aus, dass ihr Buch ein Roman ist, kein Sachbuch und sich auch nicht nur von Fakten nährt, vieles im Buch jedoch der Wahrheit(dank vieler Recherchen) entspricht.

Kurzbeschreibung:
Paris, 16. Oktober 1793:
In der Nacht, in der die Gefangene Nummer 280 zum Schafott geführt und mit der Guillotine hingerichtet wird, hinterlässt sie in ihrer Zelle ein Tagebuch, das die Geschichte ihres dramatischen Schicksals erzählt:
Die hochgeborene, aber einfach erzogene Habsburgerin wird mit fünfzehn Jahren Gemahlin des späteren Louis XVI. und mit neunzehn Jahren Königin von Frankreich.
In ihrer Ehe findet sie keine Geborgenheit, der König ist ein exzentrischer Eigenbrötler.
Marie Antoinette flüchtet sich in extravagante Feste und Moden und verbirgt ihre Einsamkeit hinter dem Prunk des Hoflebens von Versailles.
Zu spät erkennt sie, dass diese Fassade brüchig ist.
Ihr heimlicher Geliebter, der schwedische Diplomat Graf Fersen, riskiert sein eigenes Leben,um die königliche Familie zu retten, aber der Versuch, unerkannt in falschen Kleidern aus Frankreich zu entkommen, scheitert.
Die folgenden Monate der Gefangenschaft sind eine Zeit grausamer Erniedrigung für Marie Antoinette.
Carolly Erickson gelingt es brillant, der berühmten Königin eine Stimme zu verleihen und Hoffnungen, Ängste und Leid der Marie Antoinette lebendig zu schildern.
Ein exzellenter historischer Roman über die Zeit der französischen Revolution.

Wirkung:
Man liest also von Anfang bis Ende eine Art Tagebuch und hat dadurch, und durch die schöne Art Carollys zu schreiben, das Gefühl, in die Welt einer anderen Person einzutauchen und über die Situationen schauen zu können.
Ich lernte so Marie Antoinette als eine zum Teil andere Person kennen, als mir durch Geschichtsbücher-und Vorträge meist weisgemacht werden wollte.
Mir hat das Buch sehr gefallen und ich kann es jedem nur ans Herz legen!

Film zumBuch:


Die US - amerikanische Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin Sofia Copolla kreierte einen 2006 erschienenen Film über die französische Königin.
Hauptdarstellerin ist Kirsten Dunst.
Die guten Kritiken sprechen für sich, außerdem war der Film sowohl bei den FIlmfestspielen in Cannes 2006 alsauch bei den Gotham Awards 2006 nominiert und erhielt 2007 einen Oscar für das beste Kostümdesign.
Ich selbst habe ihn noch nicht gesehen - würde mich aber brennend dafür interessieren, wie ihr ihn findet/fandet!?






Quelle: amazon

5 Kommentare:

Carmen hat gesagt…

Hey danke :)
Mit welchem Herren machst du denn deinen Blog zusammen?

veja hat gesagt…

ich fand den film sooooo toll! die meisten fanden ihn total langweilig, aber mir hat er wirklich gut gefallen (was mir noch besser als der film gefallen hat war allerdings das musical!!!)

Mine hat gesagt…

Oh, ein Musical?
Wusste ich garnicht - wo kam das denn?
(Dann werd ich mir den Film ganz bald zu Gemüte führen!)

GaiaPapaya hat gesagt…

heyho
perfektes thema für mich zum kommentieren

ich LIEBE Marie Antoinette

Habe vor kurzem die Biographie von Antonia Fraser gelesen welche wohl die historisch anerkannteste sein soll
ich fand sie wahnsinnig gut geschrieben
(abgesehen davon das ich mich nun in der zwickmühle befinde mich beiden seiten der Französischen Revolution zu sympathisieren ^^)

Soweit ich gehört hab beruht der Coppola Film auf dem Buch (also von Fraser)
Das hat mich ehrlich gesagt recht schockiert weil ich (und nun kommts) den Film grausam fand!

Das Buch stellt Marie eigentlich ziemlich gut als Opfer ihrer Zeit und des verschwenderischen frz. Hofes dar
Aber im Film kommt sie wie eine stupide kleine Modepüppi rüber

Der Film ist super schön anzusehen, aber inhaltlich darfst du NICHTS erwarten (eh immer besser, kann man nur positiv überrascht werden ^_- )

veja hat gesagt…

also das musical hats in bremen gespielt, echt tooooll

my point of view

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